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Heizen, Wohlfühlen und Sparen ...

eine Frage der Einstellung!

Haben Sie die richtige Einstellung?

Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden ist auch eine Frage der Einstellung – zum Beispiel des Thermostats: Konstante Temperaturen sorgen für ein gesundes Raumklima, erhöhen die Lebensqualität und verhindern Feuchtigkeitsschäden. Moderne Heizungstechnik, dicht schließende Fenster und gedämmte Wände sorgen in immer mehr Häusern für ein energiesparendes Wohlfühlklima, erfordern aber auch eine gewisse Umstellung bei der Benutzung. Deshalb haben wir hier Tipps und Tricks zum Heizen und Lüften zusammengestellt, mit denen Sie gleichzeitig Heizkosten sparen können.„Heizen, Wohlfühlen und Sparen“ ist eine gemeinsame Aktion von Hamburger Mietern und Wohnungseigentümern. Zusammen mit anderen am Bau beteiligten Gruppen haben sie sich zur Initiative „Arbeit und Klimaschutz“ zusammengeschlossen. Unter Federführung der Umweltbehörde engagiert sich die Initiative seit 1998 für mehr Wärmeschutz im Hamburger Gebäudebestand.

Mit Wärme haushalten

    Natürlich mag es der eine etwas kühler, die andere etwas wärmer (oder umgekehrt). Wichtig ist, dass die Raumtemperatur konstant bleibt: Werden Heizkörper für mehrere Stunden oder ganze Nächte abgestellt, so kühlen Räume und Hauswände aus. Neues Aufwärmen verbraucht mehr Energie als regelmäßiges Heizen.

       
    Wärmekomfort garantiert

    Mit Thermostatventilen kann die Temperatur in jedem einzelnen Raum präzise eingestellt werden. Sobald es im Raum kälter wird, sorgt das Ventil dafür, dass der Heizkörper mehr Wärme abgibt, und umgekehrt. Im Kopf des Ventils befindet sich ein Temperaturfühler, der den Zufluss von Heizwasser stoppt, sobald es wärmer wird – der Heizkörper kühlt ab. Wird die eingestellte Temperatur unterschritten, so zieht sich der Ausdehnungskörper zusammen und es fließt wieder mehr heißes Wasser in den Heizkörper.

    So bleibt die Raumtemperatur konstant, auch wenn sich die Außentemperatur ändert. Sollte es trotzdem einmal zu warm oder kalt werden, so brauchen Sie den Thermostat nur um eine Stufe zu öffnen oder zu schließen. Wenn Sie dagegen voll aufdrehen, werden Sie nach kurzer Zeit wieder einen „Rückzieher“ machen müssen. Das ist nicht nur unbequem, sondern erhöht auch den Energieverbrauch.

    Freiraum schaffen

    Nur wenn Heizkörper und Thermostatventile nicht verdeckt sind, geben sie die Wärme richtig ab und regeln die Raumtemperatur. Große Möbelstücke, die direkt an der Wand stehen, behindern den Luftaustausch

    Für Durchzug sorgen

    Lüften heißt, die Luft im Raum schnell und vollständig auszutauschen, um Feuchtigkeit, Gerüche und mögliche Schadstoffe ins Freie zu lassen. Das ist notwendig, weil moderne Fenster praktisch luftdicht schließen. Lüften heißt jedoch nicht, das Fenster lange Zeit gekippt zu halten. Dann steigt die Wärme über der Heizung auf und zieht gleich zum Fenster hinaus, statt im Raum zu zirkulieren. Dadurch geht Heizenergie verloren, die Feuchtigkeit bleibt aber im Raum.
         
    Feuchtigkeit vermeiden

    Feuchtigkeit entsteht nicht nur beim Kochen, Duschen und durch wasserverdunstende Zimmerpflanzen, auch der Mensch gibt während der Nachtstunden bis zu einem Liter Wasser ab. Gerät feuchte warme Luft auf eine kältere Fläche, so kühlt sie ab und kondensiert. Wasser schlägt sich auf Wänden, Fenstern und Möbeln nieder. Dies geschieht zum Beispiel, wenn warme Luft aus dem Badezimmer auf kühle Wände eines gut gelüfteten Schlafzimmers stößt. Feuchte Wände isolieren schlechter und können schimmeln.

    Folgende 10 Rgeln sollten Sie daher beachten:

    1. Raumtemperatur überprüfen: Schon mit einem Grad weniger können Sie 6 % Energie sparen. In Wohnzimmer und Küche sind 20° C zu empfehlen, im Bad 21° C und im Schlafzimmer 14° C.
    2. Thermostatventil nutzen: Wenn Sie das Ventil in Mittelposition stellen, sorgt es selbständig und zuverlässig für die optimale Raumtemperatur
    3. Für konstante Temperaturen sorgen: Schalten Sie den Heizkörper außer beim Lüften nie ganz ab. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer. Drehen Sie aber auch nicht ganz auf, sonst wird die Temperaturregulierung wirkungslos.
    4. Abstand halten: Stellen Sie große Möbelstücke nicht direkt an eine Außenwand, sondern lassen Sie einen Abstand von etwa 5 cm, damit die Luft an der Wand entlang streichen kann.
    5. Heizkörper nicht verdecken: Achten Sie darauf, dass der Heizkörper und das Thermostatventil nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden.
    6. Durchlüften: Sorgen Sie mehrmals täglich durch das Öffnen von Türen und Fenstern   für Durchzug. Schon nach 5-10 Minuten ist die verbrauchte, feuchte Raumluft ausgetauscht.
    7. Heizung beim Lüften abdrehen: Die Heizkörper sollten beim Lüften abgeschaltet werden, da sich sonst das Thermostatventil automatisch öffnet und Sie zum Fenster hinaus heizen.
    8. Fenster nicht kippen: Lüften Sie immer nur kurz. Durch Dauerlüften in Kippstellung behindern Sie den Luftaustausch, die Wände kühlen aus und Heizenergie wird verschwendet.
    9. Türen schließen: Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten immer die Türen geschlossen werden, sonst kann sich in dem kälteren Raum Feuchtigkeit niederschlagen.
    10. Dampf ablassen: Beim Kochen und Duschen entsteht viel Dampf. Diesen sollte man möglichst schnell ins Freie lassen, sonst verteilt er sich über die ganze Wohnung.